Petra

Weltwunder in rosarot

Die rosarote Felsenstadt, UNESCO-Weltkulturerbe, Jordaniens ganzer Stolz. Über

Jahrhunderte tief, kühn und rätselhaft in steile Bergwände gemeisselt.

Petra. Vor 2'000 Jahren Handelsplatz der Karawanen und felsengeschützte Königsstadt der Nabatäer. Vor 200 Jahren vom Schweizer Abenteurer Jean Louis Burckhardt wiederentdeckt. Vor kurzem von 110 Millionen Menschen zu einem der Neuen Sieben Weltwunder erklärt. Reiten oder schreiten Sie durch den Rik, den drei Kilometer langen, engen Felsenschacht, von dessen Blickwinkel der blaue Himmel nur noch fernes Fleckchen ist. Beim Wiedereintritt ins Licht leuchtet die Fassade al Kazneh als Auftakt eines Feuerwerks der antiken Architektur. Noch einen Besuch wert — das Bergdorf Wadi Musa hat auch eine Unterkunft für Sie und jordanisches Flair für alle.

Vor 200 Jahren vom Schweizer Abenteurer Jean Louis Burckhardt wiederentdeckt. Vor kurzem von 110 Millionen Menschen zu einem der Neuen Sieben Weltwunder erklärt. Reiten oder schreiten Sie durch den Rik, den drei Kilometer langen, engen Felsenschacht, von dessen Blickwinkel der blaue Himmel nur noch fernes Fleckchen ist. Beim Wiedereintritt ins Licht leuchtet die Fassade al Kazneh als Auftakt eines Feuerwerks der antiken Architektur.

Sehenswertes

Die ausführliche Besichtigung der «Red Rose City» braucht viel Zeit. Nach Möglichkeit sollte man mindestens zwei Tage einplanen, denn die «rosarote Stadt» ist sehr weitläufig. Die Anlage ist täglich von 6–18 Uhr geöffnet. Im Tal finden Sie Plätze zum Ausruhen, Souvenirshops und offene Cafés.
• Obeliskengrab:
Schon kurz hinter dem Eingangstor treffen Sie auf das erste imposante Denkmal; sechs mal acht Meter gross.
• Siq:

Der Hauptkorridor ist ca. 1,5 km lang und führt direkt in die Stadt.
• Schatzhaus des Pharao:
Am Ende des Siqs befindet sich das Wahrzeichen der Stadt: das Felsengrab Al-Khazneh.
• Qasr al-Bint Firaun:
Der «Palast der Tochter des Pharaos» ist das einzig freistehende Bauwerk in Petra. Die Forscher nehmen an, dass es sich hierbei um den Haupttempel der Nabatäer handelt.
• Amphitheater:
Es ist in den Fels gehauen und bietet Aussicht auf die Königswand und das rege Treiben auf der Strasse.
• Kloster Ad-Deir:
Von Qasr al-Bint Firaun braucht man eine gute Stunde, um eines der spektakulärsten Gebäude zu sehen. Das Felsengrab mit seiner prächtigen Fassade liegt auf einer Bergterrasse, die nur über eine Treppe erreicht werden kann. Es ist ähnlich wie das Schatzhaus des Pharaos, jedoch einiges grösser und imposanter.

Aktivitäten

History & Tradition, Outdoor / Adventure

Gut zu wissen

• Wadi Musa:
Das an den Hang gebaute Dorf besteht aus drei verschiedenen, in sich kompakten Teilen.

Im untersten Teil befindet sich die touristische Infrastruktur mit Hotels, Restaurants und Shops. Die Hotels Mövenpick und Crowne Plaza befinden sich hier lediglich wenige Gehminuten vom Visitors Center, dem Ausgangspunkt für die Erkundung Petra`s, entfernt. Der mittlere Teil liegt 10 bis 15 Gehminuten hangaufwärts. Einheimische sorgen hier für eine lebhafte Atmosphäre. In den Cafés und Restaurants verkehren weniger Touristen; trotzdem sind Sie willkommen. Besuchen Sie auch die Märkte der Einheimischen. Ca. 10 Fahrminuten entfernt, auf dem Weg zum obersten Dorfteil, liegen die Hotels Marriott und Mövenpick Nabatean Castle. Eingangs Wadi Musa's das Hotel Taybet Zaman. Zahlreiche kleine Läden mit Trouvaillen als Souvenir laden hier zum flanieren ein.

Tipp: Ganz Wadi Musa zeigt sich vor allem in der Morgen- und Abenddämmerung in herrlich schönen Farben; ein unvergessliches Bild auf das imposante Panorama der rosaroten Stadt

Klima

Wüstenklima

Sommer oder Winterdestination?

Sommer, Winter

Hinweis Es lohnt sich, in Petra Valley einen ortskundigen Führer zu engagieren. Er gibt detaillierte Auskünfte, verfügt über wertvolle Informationen, erzählt Geschichten und macht auf interessante Orte aufmerksam, die man allein unter Umständen übersehen würde. Kamele, Pferde, Esel oder Kutschen bringen Besucher durch das Tal, die müde oder nicht gut zu Fuss sind. Empfehlenswert ist die Kombination, den Weg ins Tal zu laufen und sich gegen eine kleine Gebühr ins Bergdorf chauffieren zu lassen.

Lassen Sie Ihre schönen Kleider und Schuhe im Hotel. Die Wege bestehen hauptsächlich aus Sand und teilweise aus Kopfsteinpflaster. Feste Schuhe sind von Vorteil.

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