Überraschend grün präsentiert sich diese Oase während der Sommermonate. Jährlich überzieht der Monsun «Kharif» diese Küstenebene mit prickelnder Feuchtigkeit und lässt die Vegetation in saftigen Farben erscheinen — Ein tropisches Schauspiel.
Salalah. Die kulturelle Nähe zum Jemen widerspiegelt sich in den architektonisch gewählten Verzierungen der Stadt. Eine besondere Attraktion ist der Openair-Souk: In Schwarz gehüllte Frauen verkaufen hier omanischen Weihrauch — Das Baumharz war einst wertvoller als Gold. Mit etwas Glück beobachtet man in der eingezäunten Lagune von Khor Salalah Zugvögel. Die Ruinen von Ubar, auch das Atlantis der Wüste genannt, lassen die einstige Bedeutung der 4000 Jahre alten Wüstenstadt erahnen. Salalah und deren Umgebung ist wahrhaftig ein Fleckchen Erde, das seine Besucher in eine andere Zeit entführt.