Wir möchten Reisen anbieten, die ein echtes traumhaftes Erlebnis sind und bleiben und dies nicht nur für Sie, sondern auch für die Menschen und die Natur an Ihrem auserkorenen Reiseziel. „Fair Travel“ bedeutet Respekt gegenüber anderen Kulturen, das Pflegen einer echten Partnerschaft mit den Menschen des Gastlandes, Reisen mit ökologischer Rücksichtnahme und Fürsorge. Gleichzeitig muss sichergestellt werden, dass die Menschen vor Ort ebenso einen Nutzen aus dem touristischen Erlebnis ziehen können, sowohl materiell als auch in eher abstrakter Weise.
Sie können eine grosse Rolle dabei spielen, indem Sie die folgenden Tipps vor und während Ihrer Reise beachten:
VOR DER REISE
Bereiten Sie sich mit Reiseführern, Internet und Reportagen auf Ihr Gastland vor.
Stellen Sie sich auf fremde Erfahrungen ein, damit Sie diesen neugierig und offen begegnen können.
Planen Sie Ihre Reise so, dass Sie Zeit haben. Weniger ist oft mehr.
Organisieren Sie frühzeitig Versicherungen, Impfungen und Geldangelegenheiten und informieren Sie sich über die Sicherheitssituation im Gastland, damit Sie, einmal vor Ort, Ihre Reise beruhigt geniessen können.
WÄHREND DER REISE
Begegnen Sie den Menschen im Gastland mit Respekt
Zeigen Sie echtes Interesse an Land und Leuten und verhalten Sie sich als Gast so, wie Sie das von Gästen in der Schweiz erwarten.
Geniessen Sie den offenen Austausch mit Ihren Gastgebern und entdecken Sie neue, fremde Welten mit neugierigen Sinnen.
Respektieren Sie kulturelle Unterschiede und die Kleidungsgepflogenheiten vor Ort. Lokale Menschen sind bezüglich Kleidervorschriften das Vorbild.
Fragen Sie vor dem Fotografieren um Erlaubnis und seien Sie insbesondere bei religiösen Zeremonien zurückhaltend.
Wenn Sie einen Fall von sexueller Ausbeutung vermuten, ignorieren Sie ihn nicht. Unser Kinderschutz Informationsflyer gibt Ihnen Auskunft darüber, was Sie in einer solchen Situation tun sollten. Sie können sich an Ihr Hotelmanagement, Ihren Reiseleiter, die Botschaft oder die lokale Polizei wenden.
Versuchen Sie, Tiere in ihrer natürlichen Umgebung zu beobachten und vermeiden Sie es, Delphinarien oder Vorführungen mit wilden Tieren zu besuchen. Auf der Webseite der Travel Foundation können Sie einen guten Leitfaden zur Beobachtung von wilden Tieren finden.
Wenn Sie schnorcheln oder tauchen gehen, seien Sie vorsichtig und berühren Sie keine Korallen.
Bringen Sie keine Muscheln, Korallen, Steine oder Pflanzen mit nach Hause.
Sorgfältiger Umgang mit Energie, Wasser und Abfall
Wenn es Ihnen möglich ist, entscheiden Sie sich für ein Hotel, das entweder mit einem Travellife
Gold-, Silber oder Bronze-Award für seine sozialen und ökologischen Ansprüche ausgezeichnet ist.
Helfen Sie, Wasser zu sparen zum Beispiel indem Sie Ihre Handtücher und Bettwäsche mehrere Tage benutzen.
Reduzieren Sie Ihren eigenen Stromverbrauch, beispielsweise indem Sie Licht, Fernseher und Klimaanlage ausschalten, wenn Sie sie nicht benötigen.
Hinterlassen Sie nur Ihren tatsächlichen Fussabdruck: Entsorgen Sie Ihren Müll richtig.
Wenn Sie Ausflüge buchen, suchen Sie sich diejenigen heraus, die keine unnötige Belastung für die Umwelt und die Menschen vor Ort darstellen.
Gleichen Sie die durch Ihren Flug entstandenen CO₂ Emissionen aus
Reisen Sie “langsam” und falls Sie nicht weit reisen, nehmen Sie den Zug.
Für die positive ökonomische Auswirkung des Tourismus werben
Achten Sie auf Art und Herkunft Ihrer Souvenirs.
Kaufen Sie Ihre Souvenirs bei lokalen Handwerkern ein und gönnen Sie sich authentisches Essen in lokalen Restaurants. So unterstützen Sie mit Ihrer Reise auch die lokale Wirtschaft und die Menschen an Ihrem Ferienort.
Erkundigen Sie sich vor Ort über die üblichen Trinkgelder. Eine gute Leistung darf den lokalen Verhältnissen entsprechend belohnt werden.
Spenden Sie bewusst Geld, zum Beispiel an eine soziale Organisation, und vermeiden Sie direkte Geldgaben an bettelnde Kinder.
Mehr Informationen zu fairem Reisen finden Sie auf www.fairunterwegs.org. Dieses Reiseportal wird von Kuoni finanziell und ideell unterstützt.

NACHHALTIGER TOURISMUS
> KATE Stuttgart
> Respect – Institut für Integrativen Tourismus und Entwicklung
> Studienkreis für Tourismus und Entwicklung
> Informationsdienst Dritte-Welt Tourismus
SOUVENIRS
> Arbeitskreis Tourismus & Entwicklung
> Schutz der Meere
SCHUTZ VON KINDERN GEGEN SEXUELLE AUSBEUTUNG IM TOURISMUS
> ECPAT Schweiz, Arbeitsgemeinschaft zum Schutz der Kinder vor sexueller Ausbeutung
> Code of Conduct for the Protection of Children from Sexual Exploitation in Travel and Tourism